"What's the tree's favourite book?" I counter.
"Er... Moss of the D'Ubervilles?"
"I was actually thinking of The Silence of the Moss."
"Mine's a better pun."
"Well, mine's scarier."
Emily Barr's Backpack wird aus der Sicht der jungen Engländerin Tansy erzählt - Tansy ist Ende 20, lebt in London und verdrängt alle ihre Probleme mittels Koks, Alkohol und Parties. Ihre Mutter ist soeben verstorben, und darüber ist Tansy verdammt froh, denn Tansy's Mutter hat ihr mit ihrer Alkoholsucht gründlich das Leben vermiest. (ein Jahr später) Tansy's Mutter ist immer noch tot, doch Tansy's Probleme haben nicht aufgehört. Tansy will nun endlich die schon lange geplante Selbstentdeckungsreise nach Asien unternehmen - eigentlich sollte ihr Freund (as in "boyfriend") sie begleiten, doch der hat spontan keine Lust mehr. Also denkt sich Tansy, ihr könnt mich alle mal, und macht sich allein auf den Weg ins Ungewisse... es scheint eine eher unschöne Erfahrung zu werden, denn Tansy's Designerklamotten erweisen sich als nicht besonders reisetauglich, und sie sieht sich gezwungen, sich mehr und mehr auf den Stil der verhassten Backpacker einzulassen. Doch Tansy findet auch Freunde unter eben jenen Backpackern und fühlt sich zunehmend wohl in ihrer Gesellschaft - alles könnte so schön sein, wären da nicht die ständigen Berichte von einer Mordserie an alleinreisenden Engländerinnen in Asien...
Unterhaltsam zu lesen, spannend (obwohl das Ende vielleicht ein kleines bisschen vorhersehbar ist), mit einem guten Mix von Humor, Reiseanekdoten, Romantik, Sozialkritik und dunklen Geheimnissen in jedermanns Leben.
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