Autor: Susan E. Hinton
Deutscher Titel: Die Outsider
Originaltitel: The Outsiders
Links zum Thema: german.imdb.com/Title?0086066
Stichworte: soziale Klassen, Freundschaft, Drama, Jugend, Armut, Begabung, Selbstaufopferung, Kampf, Mord, Kriminalität, Liebe, Familie
 
Mein Lieblingssatz: Bleib golden, Pony, bleib golden...

Ponyboy, Johnny, Dallas, Sodapop, Darryl, Two-Bit und wie sie alle heißen, das sind die Titelhelden dieser Geschichte um die ewige Fehde zwischen Arm und Reich. Die Greasers kämpfen gegen die Socs, die Reichen; so war es schon immer, und so wird es auch weiterhin bleiben. Während sich abgeklärte Haudrauf-Typen wie der vorbestrafte Dallas schon damit abgefunden haben (wie es scheint), grübeln die Nesthäkchen der Bande, Ponyboy und Johnny, immer wieder über Sinn und Unsinn dieser Weltordnung. Eigentlich wünschen sie sich nichts so sehr, wie ein friedvolles Leben ohne "die und wir".
Doch eines Nachts geschieht ein verhängnisvolles Unglück: Die Socs überfallen Johnny und Ponyboy, und im Laufe des Kampfes ersticht Johnny in Notwehr einen der Socs.
In Panik fliehen die beiden zu Dallas, der, als erfahrener Krimineller, die weitere Planung für seine Freunde übernimmt. In einer alten Kirche finden die beiden Unterschlupf. Zunächst läuft alles gut, und irgendwann können sie sich mit Dallas sogar kurz wieder in die Stadt wagen. Doch als sie von diesem Ausflug zurückkehren, finden sie die alte Holzkirche brennend vor. Davor eine Gruppe Kinder auf ihrem Schulausflug.
Und bald ist klar, es sind auch noch Kinder in der Kirche.
Todesmutig stürzen Johnny und Ponyboy zu ihrer Rettung herbei, und nach einigem Zögern hilft auch Dallas. Die Kinder werden gerettet; dafür erwischt es Johnny ziemlich schwer.
Während Johnny im Krankenhaus vor sich hinsiecht, geht der Kampf der Gruppen weiter, doch stellenweise macht sich - wenn auch resignierte - Einsicht breit. Bei der großen Entscheidungs-Prügelei gewinnen - für den Moment - die Greasers, doch als Ponyboy diese freudige Botschaft seinem kranken Freund Johnny mitteilen will, sagt dieser nur: "Sinnlos...es lohnt nicht... bleib golden, Pony, bleib golden...", und stirbt.
Wer jetzt noch nicht geweint hat, den wird es spätestens bei Johnnys Abschiedsbrief erwischen. Hoffentlich... Ich kann mir nicht vorstellen, dass dieses Buch jemanden kaltlassen kann; wobei es keineswegs sentimental ist - lediglich sehr dramatisch und aufwühlend.
Viel Spaß beim Lesen :) Nach Möglichkeit auf Englisch, dann ist es noch viel eingehender. Finde ich.


 
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