|
|
Filme mit schönen, bzw interessanten Aufnahmen von Landschaften und Städten in SCHOTTLAND
Externer Link: Scotland the Movie Location Guide
- Braveheart (1995)
Glencoe; Loch Leven, Onich; Glen Nevis, Fort William
Braveheart - ein Film ausdrücklich über Schottland... dennoch wurde
längst nicht alles in Schottland selbst gedreht; einiges aber schon. Ganz
grob könnte man sagen, alle Schlachten- und Burgenszenen (d.h. die
Außenaufnahmen) wurden in Irland rund um Dublin gedreht (mehr dazu auf Filmseite Nr. 4: Irland),
alle imposanten Landschaftsaufnahmen hingegen wurden natürlich tatsächlich in Schottland gedreht, denn nichts in Irland gleicht den schottischen Highlands (obwohl's natürlich in Irland
auch ähnlich beschaffene Berge gibt, nur nicht so viele davon auf so
kleinem Raum).
Der Film beginnt direkt mit einem Flug über die Highlands höchstpersönlich, und laut diverser Quellen im Internet wurden auch die Szenen rund um Williams Zuhause in Schottland, genauer gesagt im Glen Nevis, gedreht. Die herrliche Bergwelt, durch die William mit seinen ersten kleinen Truppen zieht, ist mein geliebtes Glen Coe (bzw. wahrscheinlich eher seine einsamen Nebentäler); die Szene mit dem im Tal liegenden See und dem sich am Berghang entlangschlängelnden Weg zeigt den wunderschönen Loch Leven, der ein paar Kilometer östlich vom Glen Coe liegt.
Filminhalt: Es wird so in etwa die Geschichte des schottischen Nationalhelden William Wallace erzählt, der zwischen ungefähr 1297 und 1305 gegen die englischen Besatzer Schottlands aufbegehrte. So ganz historisch korrekt ist das Dargestellte nicht (z.B. war die gute Prinzessin Isabella 1297 erst fünf Jahre alt und heiratete Prinz Edward auch erst 1308, also nach dem Tod von William Wallace - sie hat also mit ziemlicher Sicherheit weder mit Wallace Verhandlungen geführt, noch mit ihm angebandelt...), aber macht im Endeffekt nicht viel. Wallace war und ist ein Held der Schotten (wenn mir auch mal jemand gesagt hat, Robert the Bruce sei der wahre Braveheart gewesen) - immerhin hat man ihm sogar ein ziemlich hohes und weithin sichtbares Denkmal in Stirling gesetzt...
nach oben
- Dragonslayer (1981)
DVD (UK Import)
Isle of Skye
Leider bin ich mir bei Dragonslayer nie so ganz sicher, welche Landschaft jetzt wo einzuordnen ist... allerdings tippe ich mal ganz dreist darauf, dass die felsigen Berge rund um die Drachenhöhle am ehesten im Westen von Skye/Schottland zu finden sind (zumindest stelle ich mir so die Black Cuillins vor...). Nordwales, bzw. Snowdonia, diente wahrscheinlich eher als Drehort für die saftig grünen Teile des Films. Aber genaugenommen spielt der zu einem großen Teil ohnehin nur in geschlossenen Räumen...
Filminhalt: Kurz gesagt, wird hier ein Dorf von einem Drachen geplagt, woraufhin einige Dorfbewohner einen Zauberer um Hilfe bitten. Etwas länger gesagt, stirbt dieser Zauberer, bevor er sich überhaupt erst auf den langen Weg in das Dorf machen kann, und darum nimmt sich stattdessen sein noch nicht wirklich vollkommener Lehrling Galen des Abenteuers an. Dabei muss er nicht nur gegen den Drachen kämpfen, den der König mit Menschenopfern besänftigen will (es werden dazu Jungfrauen per "Zufallslos" ausgewählt...), sondern auch gegen seinen eigenen Hochmut.
Sehr netter Stoff mit überraschend guten Trickeffekten (naja, 1981...).
nach oben
- Monthy Pythons - Die Ritter der Kokosnuss (1975)
Castle Stalker; Doune Castle; Glencoe; Loch Tay; Isle of Skye
Castle Stalker, gelegen auf einer Insel etwas nördlich von Oban, ist im Film das Castle Aaaagh. Das Doune Castle, nordwestlich von Stirling, wurde offenbar gleich für mehrere Gelegenheiten genutzt, namentlich einerseits als Camelot, des Weiteren als das Schloss des Guy de Lombard, von dem aus die Franzosen die Kühe runterschmeißen, sowie als das Sumpfschloss und auch noch als Castle Anthrax. Die Szenen um die Brücke des Todes wurden im Glen Coe gedreht (wer genau hinschaut, wird vielleicht sogar die betreffenden Berge, The Three Sisters, anhand ihrer Silhouetten erkennen). Eine alte Kupfermine am Südufer des Loch Tay diente als "Cave of Caerbannog" (da, wo das fürchterbare Karnickel haust).
Filminhalt: König Arthur, der den Sachsen das Angeln beibrachte, ist mit seinen tapferen Mannen auf einer göttlichen Mission unterwegs: Sie wollen den heiligen Gral finden. Unterwegs begegnen sie allerhand kuriosen Leuten, zum Beispiel eben solchen, die Kühe von den Zinnen ihrer Burg schmeißen, oder solchen, die über den Holzanteil von Hexen philosophieren (denn wie ja allgemein bekannt ist, gehen Hexen im Wasser nicht unter). Sie begegnen auch fanatischen Kämpfern ("Ist doch nur 'ne Fleischwunde!"), aufdringlichen Damen, bedrohlichen Gebüschsammlern... wer nicht auf Monthy Python-Stil steht, der sollte besser die Finger davon lassen. Ansonsten meiner Meinung nach einer der besten Monthy Python-Filme überhaupt.
- Local Hero (1983)
Lochailort Inn, Lochailort; Pennan, Aberdeenshire; Morar, Mallaig; Ben Nevis Distillery, Fort William
Der Film spielt hauptsächlich im Örtchen Pennan etwas nordwestlich von Aberdeen. Der Ort existiert wirklich genau so wie er im Film dargestellt ist - und obwohl der Film schon relativ alt ist, kann man immer noch über die gleiche Straße laufen, auf demselben Pier stehen und sogar in derselben Telefonzelle telefonieren wie Mac.
Filminhalt: Keine Frage, der Film ist schon irgendwie komisch - verschroben dürfte das richtige Wort sein. Ich bin mir sicher, dass viele Leute ihn so richtig mies finden, aber wenn man eine Schwäche für schrullige Charaktere hat, dann kann man durchaus Gefallen an Local Hero finden. Es passiert nicht allzuviel, und das meiste davon ist irgendwie beinahe nebensächlich. Die Hauptgeschichte läuft eigentlich darauf hinaus, dass das bereits genannte schottische Dorf in seiner Existenz bedroht ist, da eine amerikanische Ölfirma sich dort niederlassen will, die nun einen Vertreter nach Pennan schickt, um den Dorfbewohnern ein - nicht zu teures - Angebot für ihren Grund und Boden zu machen.
Der Rest besteht aus Kaninchen mit Persönlichkeit (It had a name!), Nordlichtern, Sternenkonstellationen, Ceilidhs, Muschelsammlungen, und so weiter, und so fort.
Ein Film den man hasst oder liebt.
nach oben
- Highlander (1986)
Loch Kishorn, Applecross; Eilean Donan Castle, Kyle of Lochalsh; Glen Coe; Glen Nevis; Torridon; Loch Shiel; Rannoch Moor; Slioch peak; Morar; Trotternish Ridge, Isle of Skye
Eilean Donan Castle - hier ist unser Highlander geboren und (zum ersten Mal) gestorben. Kein schottisches Schloss dürfte derart bekannt sein wie das Eilean Donan Castle. Es wurde ja nicht nur für Highlander, sondern auch für andere Filme, wie Prinz Eisenherz (alte Version) oder James Bond - Die Welt ist nicht genug, als Drehort genutzt.
Ansonsten sieht man in Highlander hie und da ein paar sehr schöne Aufnahmen der Highlands von oben (z.B. wenn Connor und der Spanier ihre Übungskämpfe betreiben, was übrigens größtenteils in den Black Cuillins auf Skye gedreht wurde), und schöne Seen-, Hügel- und Graslandschaften (z.B. vom Glen Coe, Glen Nevis, Loch Shiel). Hätte meinetwegen ruhig mehr sein können, auf die Gegenwartsszenen kann ich größtenteils verzichten. ;o)
Ziemlich genaue Infos zu den Drehorten gibt es hier.
Filminhalt: Harry Knowles (Oberguru von AICN) hat irgendwie schon recht, wenn er sagt, Highlander sei im Prinzip Schrott - oder treffender gesagt "Trash". Man hätte aus dem Thema sicher mehr machen können, gerade, wenn man sich die folgenden, wirklich qualitativ zweifelhaften, Teile anschaut. Aber als Mythos ansich ist das Grundmotiv schon ganz nett - das Volk der Unsterblichen, dessen Angehörige erst bei ihrem "ersten Tod" von ihrer besonderen Natur erfahren, kämpft seit Urzeiten gegeneinander. Den endgültigen Tod bringt nur die Enthauptung, und so wird fleißig geköpft, bis nur noch einer übrig ist - der trägt dann letztendlich die Kraft aller Unsterblichen in sich und kann damit quasi die Welt beherrschen. Idealerweise ist dieser letzte Unsterbliche ein netter Typ. Connor MacLeod wäre der ideale Kandidat, aber leider hat er einen sehr fiesen und sehr starken Gegner - Kurgan...
nach oben
- Rob Roy (1995)
Glen Nevis, Fort William; Morar; Glen Tarbert, Argyll; Glen Coe; Loch Leven; Rannoch Moor; Drummond Castle
Glen Nevis diente als Schauplatz für die meisten Szenen rund um Rob Roys Heimatdorf, d.h. für das Dorf an und für sich, für die *ahem* Picknickszene mit den markanten Steinen, sowie für Robs Ritt zum alles entscheidenden Schwertkampf. Robs eigenes Haus stand am Loch Morar (der, ganz nebenbei erwähnt, mit bis zu 1000 Fuß Tiefe Europas tiefster See ist). Bzw. stand da sein erstes Haus. Nachdem das ja dann abbrennt, ziehen die MacGregors in ein Cottage im Glen Tarbert. In einer der Szenen, in denen Rob als Gefangener durch die Gegend geschleppt wird, sieht man sehr gut das Glen Coe mit den berühmten "Three Sisters" im Hintergrund. Auch die Verfolgung der Viehdiebe wurde im Glen Coe, bzw. am Loch Leven gedreht. Montroses bescheidener Wohnsitz ist das Castle Drummond mit seinen hübschen Gärten.
Filminhalt: Robert MacGregor, alias Rob Roy (der Name MacGregor war eine Zeit lang verboten), will als Chef seines Highland-Clans dafür sorgen, dass seine Leute ausreichend versorgt sind. Klingt vernünftig, gelle? Er geht also zum Marquis de Montrose und leiht sich einen ziemlichen Batzen Geld, mit dem er Vieh zu kaufen gedenkt. Leider wird dieses Geld kurz darauf gestohlen, und nun sitzen Rob und seine Leute ganz schön in der Patsche. Hilfe von oben ist auch nicht wirklich zu erwarten, denn "die da oben" sind ja gerade das Problem, die sind nämlich korrupt bis zum Gehtnichtmehr.
Ein Film voll von schönen Landschaften, abstoßenden Aristokraten, liebenswerten Highlandern und vielen erschütternden Verlusten.
- Trainspotting (1996)
Edinburgh; Glasgow; Corrour Station, Rannoch Moor
Von den Edinburgher Szenen sind wohl die am berühmtesten, in denen Renton und Spud vor der Polizei wegrennen. Ansonsten wurde anscheinend doch das meiste in Glasgow gedreht - besonders hervorzuheben sei hier die "Bierglas-Wurfszene", die in einem Glaswegian Pub namens "Crosslands" gedreht wurde. Das "Crosslands" liegt ein wenig außerhalb der Stadtmitte, am Queen Margaret Drive, und wird eher von Ortsansässigen besucht als von Touristen. Nicht unbedingt Partystimmung, eher Bingoatmosphäre, aber ein interessanter Ausflug.
Last but not least sieht man auch ein kleines bisschen was von den Highlands, nämlich die nahezu endlose Einsamkeit des Rannoch Moor rund um Corrour Station - das ist übrigens auch die Bahnstation, die die wahrscheinlich abgelegenste Jugendherberge Schottlands, das Loch Ossian Hostel, versorgt.
Filminhalt: Das Leben, Sterben und Überleben der Junkies von Schottland. Hauptfigur ist Mark Renton, auch genannt Rent Boy, der sich nicht ganz sicher ist, was er mit seinem Leben anfangen soll, bzw. ob er überhaupt etwas damit anfangen *will* - vielleicht ist es ihm ja auch eigentlich ganz egal? Oder doch nicht? Naja, oder...? Erstmal'n Schuss setzen...
nach oben
- Harry Potter und der Stein der Weisen (2001)
Harry Potter und die Kammer des Schreckens (2002)
Harry Potter und der Gefangene von Azkaban (2004)
Harry Potter und der Feuerkelch (2005)
... und so weiter...
West Highland Railway Line
Einen kurzen Eindruck der herrlichen Umgebung der Eisenbahnstrecke von Glasgow nach Oban/Mallaig/Fort William kann man auf Harrys Fahrten nach Hogwarts bekommen. Bei manchen Leuten ist übrigens mittlerweile die im Film zu sehende große Eisenbahnbrücke, das Glenfinnan Viaduct, als "Harry Potter Bridge" bekannt...
Filminhalt: Harry Potter, der nach dem Tode seiner Eltern bei seinen fiesen Verwandten aufgewachsen ist, erfährt an seinem 11. Geburtstag, dass er kein normaler, und schon gar kein nichtsnutziger, kleiner Junge ist, sondern ein Zauberer. Und von nun an heißt es, zur Zauberschule "Hogwarts" gehen. Doch Harry ist auch in Zaubererkreisen keineswegs normal - er ist der erste und bisher einzige Mensch, der einen Angriff des Oberfieslings Voldemoort überlebt hat (im Gegensatz zu seinen Eltern), und während er für die meisten Zauberer der größte Held ist, wollen ihm Voldemoort und seine Anhänger auch weiterhin an den Kragen...
nach oben
|