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Impressum

REISETIPPS FÜR WALES
Seite 1

 
   Walesreisetippseite Nr. 2:
   Walesreisetippseite Nr. 3:

 

Büchertipps

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Reisehandbücher:

Es ist gar nicht so einfach, brauchbare und aktuelle Informationen über Wales zu finden - und gerade das mit der Aktualität ist in diesem Fall sehr wichtig, da Wales gerade im touristischen Bereich noch in den Kinderschuhen steckt, und dementsprechend schnell auch aus ihnen herauswächst. Bis vor wenigen Jahren gab es beispielsweise noch kaum Backpacker Hostels in Wales, aber das hat sich mittlerweile geändert. Man sollte also unbedingt auf eine möglichst aktuelle Auflage des Reisehandbuchs achten!
Ich hätte zwar gerne mal wieder einen dieser herrlich sperrigen VELBINGER-Reiseführer mit mir rumgeschleppt, doch konnte ich da leider auf die Schnelle kein aktuelles Exemplar finden. Die Ausgabe, die ich in der Bibliothek fand, stammte noch aus dem letzten Jahrhundert (... klingt schon irgendwie krass, gelle? Und unter den gegebenen Umständen auch durchaus bezeichnend), und bot zwar sehr schöne Infos rund um die Great Little Trains und die Besucherbergwerke, aber Informationen über Hostels gab's noch so gut wie keine. Aus dem einfachen Grunde, dass es Hostels zu der Zeit in dieser Gegend noch nicht gab.
So entschloss ich mich dann aus einem Impuls heraus, den Velbinger nicht zu bestellen, sondern das im Buchladen vorhandene Lonely Planet-Reisehandbuch zu erwerben, zumal das ja auch noch den Vorteil hat, dass man nicht auf den ersten Blick als Deutsche entlarvt werden kann ;oP. Denn, so ganz nebenbei, es gibt keine deutsche Version davon...

Und mit diesem LONELY PLANET war ich auch sehr zufrieden. Die Informationen waren gut und aktuell, unterhaltsam geschrieben und umfassend. Je nach Stadtgröße gibt es in etwa folgende Informationskategorien: Beispiel Cardiff (Caerdydd) - Highlights, allgemeine Information über die Stadt und ihre Entwicklung, Stadtplan, Informationsadressen, Geldfragen, Post, eMail & Internet Access, Travel Agencies, Bookshops, Libraries, Universities, Laundry, Left Luggage, Medical Services & Emergency, Disabled Travellers, Gay & Lesbian Travellers, Central Cardiff - Cardiff Castle, Bute Park, National Museum & Gallery of Wales, St. John's Church, Millenium Stadium, Llandaff Cathedral, Cardiff Bay - Information, Harbourside, Techniquest, Butetown, Getting There & Away, ORGANISED TOURS, SPECIAL EVENTS, PLACES TO STAY - Camping, Hostels, Student Accomodation, B&Bs & Hotels, PLACES TO EAT, ENTERTAINMENT, SPECTATOR SPORTS, SHOPPING, GETTING THERE & AWAY, GETTING AROUND, Around Cardiff.

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Märchen und Kindergeschichten:

  • The Whispering Mountain/Der flüsternde Berg (von Joan Aiken) ca 200 Seiten

    Dieses Buch habe ich vor einigen Jahren mal eher zufällig in der Bibliothek gefunden - seitdem habe ich es bestimmt schon mindestens dreimal gelesen, davon zweimal auf Englisch (was für Anfänger der Sprache nicht sehr empfehlenswert ist - teilweise sprechen die Charaktere nämlich mit Dialekt), und seit dem Sommer 2002 besitze ich auch endlich selber ein Exemplar, gefunden im Children's Bookstore (Second Hand) in Edinburgh. Das erwähn ich nur deshalb, weil ich halt schon in den Jahren davor im selben Laden nach dem Buch gesucht hatte, es aber nie da war, und dementsprechend meine Freude so groß war, dass ich einen regelrechten Freudenschrei ausstieß. Und das Glück war tatsächlich mit mir, denn als die Kassiererin das Buch sah, meinte sie: "Ach herrjeh! Gerade eben habe ich einem Anrufer gesagt, wir hätten das Buch leider nicht mehr auf Lager, aber jetzt sehe ich, wir haben es ja doch!"
    Genug geschwätzt - hier der Inhalt in Superkurzform: Owen, unglücklicher Enkel eines griesgrämigen Museumskurators, hat zufällig gerade einen Abschiedsbrief an seinen Großvater geschrieben, als zwei Ganoven ins Museum einbrechen, um die berühmte Harfe von Teirtu zu rauben. Owens Ausreißerpläne kommen ihnen wie gerufen, wird doch der Verdacht nun auf ihn fallen. Also nehmen sie sowohl die Harfe als auch den armen, wahrheitsliebenden Owen mit, der fortan natürlich alles daransetzt, die Harfe zurückzugewinnen und seine Unschuld zu beweisen.
    Hilfe bekommt er dabei von seiner guten Freundin Aramis, der Tochter des fahrenden Dichters und Kräuterkundigen Tom Dando. Und je länger die Suche nach der Harfe andauert, desto mehr erkennen Owen und Aramis, welch weite Kreise das Interesse an dem Instrument zieht... dabei spielen sowohl Personen von königlichem Blut als auch lokale Legenden eine Rolle.
    An speziell Walisischem kommt in diesem Roman einiges vor - Aramis benutzt dann und wann einzelne walisische Worte, etwa Kosenamen oder Namen von Kräutern und Gerichten - all das wird auch hinten im Buch ins Deutsche (oder Englische) übersetzt. Ansonsten ist es ein bisschen schwierig, die Geschehnisse auf das tatsächliche Land Wales anzuwenden. Zwar handelt es sich hier nicht wirklich um Fantasy, aber so richtig in unserer Welt scheint das Ganze dann auch wieder nicht zu spielen. Zumindest konnte ich weder einen Ort namens Pennygaff ausfindig machen, noch Caer Malyn, noch Nant Agerddau, noch einen Fig-Hat Ben. Auf der Karte vorne in meiner Ausgabe ist zwar auch Hereford erwähnt, und auch die Black Mountains existieren tatsächlich, aber sie liegen keineswegs in Meeresnähe. Ich schätze mal, Joan Aiken hat sich hier etwas dichterische Freiheit erlaubt. Immerhin sind die Namen insofern authentisch, das solche Bestandteile wie Nant und Caer durchaus auch im heutigen Wales vorkommen.

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  • Der Prinz von Annun - Erzählt nach dem Mabinogion (von Claire French-Wieser) ca 150 Seiten

    Kann leider nichts über die Qualität dieser Erzählung sagen, da ich sie selbst noch nicht gelesen habe. Aber ich denke mal, dieses Buch wird allemal leichter zu lesen sein, als das Mabinogion selbst. Und eben jenes Mabinogion ist die Ursuppe der nationalen Sagen, sowas wie eine walisische Edda - wer sich also einerseits für einen Einblick in dieses Werk interessiert, andererseits aber nicht mit der mitunter sehr anstrengenden Erzählweise kämpfen will, der sollte es vielleicht mal mit dieser Kinderbuchfassung versuchen. Die deckt zwar nur eine der vielen Geschichten ab, aber immerhin...

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Erwachsenenromane:

  • The Mabinogion / Das Sagenbuch der walisischen Kelten. Die vier Zweige des Mabinogi (geschrieben von irgendwem vor langer, langer Zeit)

    Das Mabinogion - keiner weiß so ganz genau, aus welcher Zeit es stammt, wer es ursprünglich geschrieben hat, und wieviel Wahrheit in den Geschichten steckt.
    Irgendwann hörte ich mal, jedes walisische Kind habe das Mabinogion schon mal gelesen - ich halte das für ein Gerücht... nie im Leben kriegt man jedes Kind dazu, sich ohne Weiteres durch das ganze Werk zu quälen! Vielleicht gibt's für die Schulkinder eine etwas abgespeckte Version... nicht, dass das Mabinogion so furchtbar lang wäre, meine Ausgabe hat gerade mal 200 Seiten, aber wie auch in der germanischen Edda, wird man in den Geschichten mitunter mit seitenweise unaussprechlichen Namen bombardiert. Ohne Absatz, versteht sich. Wenn ich mal zitieren dürfte: Gwystyl the son of Rhun the son of Nwython, and Llwyddeu the son of Nwython, and Gwydre the son of Llwyddeu (Gwenabwy the daughter of [Kaw] was his mother, Hueil his uncle stabbed him, and hatred was between Hueil and Arthur because of the wound). Drem the son of Dremidyd (when the gnat arose in the morning with the sun, he could see it from Gelli Wic in Cornwall, as far off as Pen Blathaon in North Britain). And Eidyol the son of Ner and Glwyddyn Saer (who constructed Ehangwen, Arthur's Hall). Kynyr Keinvarvawc (when he was told he had a son born he said to his wife "Damsel, if thy son be mine, his heart will be always cold, and there will be no warmth in his hands; and he will have another peculiarity, if he is my son he will always be stubborn; and he will have another peculiarity, when he carries a burden, whether it be large or small, no one will be able to see it, either before him or at his back; and he will have another peculiarity, no one will be able to resist fire and water so as he will; and he will have another peculiarity, there will never be a servant or an officer equal to him"). Henwas, and Henwyneb (an old companion to Arthur). ......... ja, das war jetzt mitten raus aus 4 1/2 Seiten solcher Aufzählung, die sich eigentlich nur darum dreht, wer alles gefälligst nach Olwen, der Tochter des Yspaddaden Penkawr zu suchen hat, die Kilhwch, der Sohn des Kilydd, heiraten will. Seine Stiefmutter hat ihm nämlich prophezeit, dass er keine andere wird heiraten können. Und wie das nun mal so ist im Leben, hat Kilhwch ihr das direkt mal geglaubt, und sich unsterblich in den Namen "Olwen" verknallt. Und dann ist er, schwupps, zu König Arthur, seinem Cousin, geritten, und hat dem gesagt: Pass mal auf, Alter, entweder du und alle die ich hier aufzähle bringen mir meine Olwen, oder ich werde deinen Namen weltweit in den Schmutz ziehen. So ungefähr halt.
    Also im Mabinogion geht's meistens darum, eine schöne Frau zu gewinnen - die ist grundsätzlich viel viel schöner als alle anderen Frauen der Welt, und wohnt meistens in einem Schloss, das viel viel größer und prächtiger ist als alle anderen Schlösser der Welt, und wo irgendein Typ auf sie aufpasst, der viel viel beängstigender ist als alle anderen beängstigenden Typen. Manchmal passt auch bloß der Vater auf sie auf, und sagt "Nö, ihr kriegt meine Tochter nicht.", und dann schießen ihm die Ritter einen vergifteten Pfeil ins Auge, woraufhin der Vater sagt: "Mann, du bist aber ein unbequemer Schwiegersohn, jetzt werde ich Zeit meines Lebens schlechter sehen können, und wann immer ich gegen den Wind stehe, wird mir das Auge tränen, und ich werd Kopfschmerzen haben und zu jedem Neumond wird mir schwindelig werden! Du und deine verdammichten Pfeile!" Und dann gingen sie essen. [.......] Ich mache keine Witze. Das steht da wirklich so. Nur etwas altmodischer ausgedrückt.
    Also, das Mabinogion kann schon stellenweise recht unterhaltsam sein, und auch in mancher Hinsicht informativ (beispielsweise sollten einige Namen den Fans von Tolkien bekannt vorkommen... der hat nämlich nicht nur in der Edda geklaut). Aber für Freunde der leichten Lektüre ist es pures Gift.

     
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  • Kelch und Schwert sowie Stein und Efeu und Schild und Feder (von Glenna McReynolds)

    Habe ich leider auch noch nicht gelesen, aber die Romane spielen im Wales des 12. Jahrhunderts und klingen recht interessant - offenbar kommen geheimnisvolle Gemäuer, schöne Königskinder, Tore in andere Welten, Elfen und allerlei andere abgehobene Gestalten vor... manche Rezensenten fanden's wohl schon wieder zu abgehoben, andere überschlagen sich geradezu vor Lob... nun ja, Geschmackssache, vermute ich.

     
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  • Auf dem schwarzen Berg (von Bruce Chatwin) ca 320 Seiten

    Auch dieses Buch ist mir leider noch unbekannt, aber spielt in Wales (und zwar ausnahmsweise mal in "moderner" Zeit und realer Umgebung), und hat gute Rezensionen.

 
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Ausrüstungstipps

Generell gilt natürlich: "So wenig wie möglich, so viel wie nötig." Aber wer weiß schon vorher, was auf ihn zukommt? Ich jedenfalls hatte in meinem Rucksack einige Sachen, die ich nie gebraucht hab, wie z.B. ein zweites Paar Schuhe, meine Doc`s waren völlig ausreichend, sowohl bei Sonne, als auch bei Regen. Aber wer beispielsweise ernsthaft ans Bergwandern in Snowdonia (oder sonstwo) denkt, der sollte schon richtige Bergschuhe mitnehmen. Ich jedenfalls würde mich ohne selbige nicht auf den Snowdon trauen... aber vielleicht bin ich auch bloß ne Schissbuchse ;o)
Hier jedenfalls eine Liste der absolut notwendigen Utensilien (wer nicht mit dem Fahrrad auf Reisen geht, kann allerdings einige davon ignorieren...):

  • Salz (!essentiell, wenn man Nudeln machen will! ... obwohl, im Notfall haut man da halt schön salzigen Käse mit rein *hehehe* Annies Spezialität - kann man keinem Außenstehenden zumuten, aber für den Eigenbedarf ganz o.k.)
  • Zucker
  • Pflaster (!nach Möglichkeit HALTBARE, d.h. solche, die auch bei stärkerer Belastung klebenbleiben! Wichtig beim Fahrradfahren, denn das ewige Zerren am Lenker macht gewöhnlichen Pflastern ganz schnell den Garaus. Notfalls mit Klebeband verstärken...)
  • Klebeband
  • Plastiktüten (kann man nie genug von haben)
  • Ersatzfahrradschlauch und Mantel (kann man noch weniger genug von haben)
  • Trinkflasche + Brausetabletten
  • Fotofilme (viele! Viiiiiele! Sind sauteuer in ganz Großbritannien, und die Landschaft lädt zum Dauerfotografieren ein...)
  • Sonnencreme (sei immer und überall auf alles vorbereitet - es gibt tatsächlich regenfreie Tage, doch doch)
  • Löffel (zum Unterwegsessen)
  • Fahrradspinnen oder alte Schläuche (so kriegt man viel mehr auf den Gepäckträger)
  • Müllsäcke (ungemein praktisch als Rucksackregenschutz und Tragetasche)
  • Paketschnur (damit lassen sich eventuell gekaufte Wollsachen auf ein Minimum ihrer Größe zusammenschnüren, bzw kann man spontan Wäscheleinen zwischen Hostelbettpfosten improvisieren)
  • Badezeug (bei gutem Wetter sind die Llyns (walisisch für "See"), Bächlein und das Meer einfach unwiderstehlich... und nicht umsonst nennt Wales ja auch eine ganze Reihe von ausdrücklichen Seebädern sein eigen)
  • vielleicht noch ein sehr großes Handtuch oder einen Rock - für die Herren der Schöpfung geht der als Kilt durch (damit hinterher das Umziehen leichter fällt.......)
  • Regensachen wären auch mitunter nicht schlecht

 
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P.S.: Die hübschen kleinen Grafiken ... auf dieser Seite sind nicht von mir gemacht, sondern von hier kopiert!